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10 Jahre Computerbild: die Reaktionen Posted on Montag, 21. August 2006 @ 18:38:47 MESZ Topic: Medien
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Einen nicht in jeder Hinsicht richtigen (im Sinne von "korrekt" - das sage ich jetzt mal als Insider), aber durchaus lesenswerten Beitrag zum Zehnjährigen des Axel-Springer-Computerblatts liefert gerade das Medienblog
blogMedien.de ab. Die Schleichwerbe-Unterstellungen wären bei genauerer Untersuchung eher kaum haltbar, und was vor allem fehlt, ist eine Analyse der Ursachen des Auflagenrückgangs. In der Beigabe von CDs DVDs usw. war Springer nämlich, anders als der Artikel suggeriert, schon immer Spitze. Zwar nie vorn dabei (zum Konzept gemacht wurde die Heft-CD wohl von PCgo), aber wenn CB oder eine der Töchter etwas einführte, musste die Konkurrenz immer folgen.
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Re: 10 Jahre Computerbild: die Reaktionen von kiss am Dienstag, 22. August 2006 @ 13:50:47 MESZ | Im Lied heißt es "Video killed the Radio-Star", in diesem Falle dürfte es wohl heissen "Internet killed the Paper-Star". Warum sollte es den Springer-Ablegern anders gehen, als dem Rest der Kiosk abhängigen Presse? An der Tatsche, dass das Internet der Printpresse bald das Leben noch schwerer machen wird, ändert das nichts (siehe Quartal der Verlierer hier). Nach dem nun Kuppek auch mit allen möglichen Scheiben (nur eine Audio-CD fehlt noch, die gabs bisher nur bei PCgo) seinen Verkauf zu stützen gesucht hat, fehlt nicht nur die einzigartige "Inspiration", wie man die Blättchen losschlagen könnte, es fehlt ganz einfach an Interessenten: Das alte lesegewohnte Publikum wird weniger und steigt aufs Internet um und die junge Generation hat selbst mit 14tägigen Heften so sein Problem, da zu unaktuell. Die suchen schon gar nicht mehr nach Zeitschriften. Und wer nicht am Kiosk ist, kann auch keine Titelthemen lesen, so einfach ist das. Das ist Kuppek auch bekannt: "Die Gesamtauflage aller Zeitungen in Deutschland geht seit Jahren kontinuierlich zurück und ist jetzt wieder auf das Niveau von 1991 gesunken. Den Verlagen und Redaktionen brechen die jüngeren, nachwachsenden Lesergenerationen scharenweise weg." (Zitatende)
Übrigens: An der Institutionalisierung der CD auf Heften war Kuppek auch bei der PCgo schon beteiligt, er war damals nämlich Herausgeber der PCgo und sein langjähriger Begleiter Eugen Schmidt war Chefredakteur. Wirklich erfunden hat die Covermount-CD aber Georg Klinge, der Vorgänger von Eugen Schmitz. Und nun schauen Sie mal ins Impressum der CB: Da werkelt jener Klinge doch immer noch an den CDs rum.
Bevor ichs vergesse: Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren CB und Mitgefühl all jenen Redakteuren, die das Blatt als Durchlauferhitzer passiert haben! |
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