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Heftkritik: Computerbild 20/02 Contributed by Anonymous on Montag, 23. September 2002 @ 11:56:54 MESZ
Topic: Heftkritik
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Zehn Cent mehr müssen Computerbild-Käufer ab sofort auf die Kiosktheke legen - wegen "gestiegener Personal-, Papier- und Testkosten". Dafür gibts diesmal eine CD-ROM im Heft - "kostenlos", wie CB-Chef Kuppek im Editorial betont.
Die enthält sage und schreibe 24 "Vollversionen". So nennt das Springer-Blatt Programme, die "voll" funktionieren, ungeachtet ihres rechtlichen Status. Ob's das Programm eh kostenlos im Web gibt oder ob der Käufer normalerweise dafür zahlen muss (solche Programme sind nach oberflächlicher Betrachtung auf der CD nicht enthalten - ah, IOKs Anti Spamware ist solch ein Kandidat) - egal. Light-Versionen nennt die Redaktion "abgespeckte Vollversion". An den Seltsamkeiten der CD-Oberfläche hat sich nichts geändert: Nach wie vor wird der Anwender bei jedem Start des CD-Browsers mit der "Lizenzvereinbarung" schikaniert. Auch die Systemüberprüfung ist für jedes Programm neu aufzurufen - als ob sich der Computer des Anwenders ändern würde, nur weil der sich ein anderes Programm anschaut.
Der Aktuellteil ist diesmal sehr ausführlich - dank Photokina-Special. Aber nicht nur, denn auch der Hardware wurden zwei Seiten gewidmet. Bloß die Softwareseite wirkt durch die große Bestseller-Liste noch arg beschränkt - dass sich dieselben Informationen auf der Hälfte des Platzes unterbringen lassen, zeigen ja eigentlich die CD- und DVD-Bestseller. Das Photokina-Special ist digitalkameralastig, in dieser Hinsicht aber annähernd komplett - wobei Firmen wie Nikon und Kyocera nicht vorkommen.
Auf Draht zeigt sich die Redaktion wieder bei den Aktuell-Tests: Sowohl der neue Lidl- als auch der Norma-PC wurden bewertet - nur der "Plus-Volks-PC" nicht, womöglich wegen der Promotion durch bild.t-online.de. Der Hardware-Test (externe Festplatten) wird bei Experten wieder durchfallen - ist doch das Fassungsvermögen der Platte mit 40% Ausschlag gebendes Kriterium (Testsieger wurde dann auch eine 160-GB-Platte, während der 20-GB-Kandidat Letzter wurde). Allerdings kann man diesen Faktor dank komplett angegebener Gewichtungszahlen auch "herausrechnen".
Gut gelungen sind die Hardware-Tipps, diesmal zum Thema "Heimkino-PC". Nur der Tipp zum Logitech-Trackball fällt aus dem Rahmen - warum soll der Anwender ausgerechnet dieses Gerät kabellos anschließen ("Sie möchten Ihren Computer fernsteuern? Dann schließen Sie doch den kabelosen Trackball... von Logitech an", sagt der Vorspann)? Etwa weil der Tipp von Logitech gesponsert wurde ;-) ? Etwas obskur sind die Testkandidaten im Internet-Bereich diesmal: Da wurde z.B. eine Outlook-Express-FAQ geprüft oder ein Topf-Versand. Beim Test einer Spielesammlung macht es m.E. wenig Sinn, für die enthaltenen Spiele eine Platzierungsfolge zu ermitteln - schließlich kauft man die Sammlung, oder man kauft sie nicht...
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Re: Heftkritik: Computerbild 20/02 von Anonymous am Montag, 26. Juli 2004 @ 01:41:09 MESZ | Lieber Kommentator;
lasst sie doch alles machen.
Esgibt noch so viele "pisa-computerleute",
auch denen wird dasheft nicht helfen.
Immer nach der alten geschichte:
wenn zwei schnecken auf die reise gehen;
dieeinen um 8h und die andere um 18h ...
die sehen sich nie wieder... |
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