Zur Startseite
Hauptmenü
· Home
· Alle Themen
     · Medien
     · Heftkritik
     · Gerüchte
     · Baustelle
     · Inside Editorix
· Meldung schreiben
· IT-Newsübersicht
· Service
     · Presseadressen
     · Redakteursjobs
     · Tarife / Presserecht
     · Auflagezahlen
· Verwaltung
     · Ihr Account
     · Statistik / Top 10
· Weiterempfehlen
· Impressum / Feedback

Links (Anzeige)
Anzeigenmarkt
Frankreich Urlaub
Preisvergleich - guenstiger.de
Verlage Hamburg


Gadgetblog
Geteilter Lautsprecher ist doppelter Lautsprecher: Gear4 Duo

Fahren nach Ansage: Garmin nüvi 860

USB Exercising Mouse

Schluss mit dem Quälen von Plastikmäusen und Hamstern!

Business-Notebook für alle Lebenslagen: Fujitsu-Siemens P8010

Die ganz private Tänzerin für den Schreibtisch

Filmt über und unter Wasser: Sanyo Xacti CA8

Low statt High Definition: Camcorder für die Hosentasche

Entspannter am Computer arbeiten: USB-Massagekissen

damaligen Musikspieler


[ Mehr... ]

Login
Benutzername

Passwort

Kostenlos registrieren!

Suchen


Buchtipp (Anzeige)
Klaus Meier
Internet- Journalismus. Ein Leitfaden für ein neues Medium

29,90 Euro
Jetzt bestellen...

Werbung

Sponsored by...

  
Heftkritik: PCgo 07/03
Contributed by Anonymous on Mittwoch, 25. Juni 2003 @ 15:11:52 MESZ
Topic: Heftkritik
Mit "Knacken Sie alles"wirbt das "Anwendermagazin" aus Poing - aber natürlich geht es weder um Banktresore noch den Lotto-Jackpot, sondern schlicht um einen Test von CD-Emulatoren. Die Riesen-Titelzeile verspricht denn auch mehr, als die Redaktion halten kann - dass das Titelthema mit einem sechsseitigen Test und einem einseitigen Mini-Workshop abgefrühstückt ist, dürfte die Leser schon irritieren.

Wobei der Test durchaus gelungen ist - es irritiert lediglich, dass bei einem offensichtlichen Screenshot des c't-CD-Registers nur anonym von "Internet-Foren" die Rede ist.
Doch starten wir lieber vorn: Der Aktuellteil ist recht gut gemacht - einigermaßen frisch und ohne größere sprachliche Verunreinigungen. Ein bisschen verunglückt sind die Überschriften "Rasche Pixel" und "Von Tanten und Onkels". Auffällig ist, dass eine eher langweilige Meldung zur tristen Homepage des Haufe-Verlags von zwei halbseitigen Anzeigen "vorbereitet" wird - sicher reiner Zufall.
Noch ein Versprechen, das die Redaktion unter keinen Umständen halten kann: "Nie wieder Spam", dafür sollen 20 Tipps sorgen. Die beziehen sich allerdings fast komplett auf Filterregeln für Subject oder Absender - eine sehr begrenzt hilfreiche Methode, sind doch sowohl Subject als auch Absender meist automatisch generiert. Bayes-Filter oder (sehr effektive) Blacklists à la Spamcop kommen nicht zur Sprache.
Durchaus nützlich ist der Artikel zur Home-Vernetzung. Wenn er die Geschwindigkeit der einzelnen Techniken auch sehr blauäugig angibt. Im Artikel "Wlan besser nutzen" fällt auf, dass der Leser oft an wichtigen Stellen alleingelassen wird. Ein Access-Point solle z.B. den Client-Modus beherrschen - nur verrät PCgo nicht, bei welchen Modellen das der Fall ist. Dabei tut man sich ansonsten mit Produktempfehlungen gar nicht schwer: Der So-gehts-Workshop wird beispielsweise an einem Sitecom-AP abgehandelt. In diesem Artikel verwirrt Punkt 3, wo es um Schlüssellängen geht. Beispiel: "Bietet eines der ... Geräte nur einen 40-Bit-Schlüssel, können Sie in Ihrem AP also maximal den 40-Bit- beziehungsweise 64-Bit-Schlüssel anwenden". Nur wo kommen plötzlich 64 Bit her, fragt sich der Leser.
Ziemlich kritiklos geht das "Scharfe Bilder"-Special durch: brauchbarer Test, der Workshop ist für Einsteiger okay. Ähnliches gilt für den Software-Test Routenplaner. Sprachlich recht holprig ist der Test der Brennprogramme: Eine Frage hängt nicht von irgendetwas ab, sondern die Antwort, und mehrere Dinge "haben" mir gefallen, nicht "hat". Seltsam auch, dass der Test durch eine Service-Seite mit dem Impressum unterbrochen wird. Apropos "auch": das gehört offenbar zu den Lieblingswörtern des Testers.
Sprachlich eindeutig misslungen ist der Test der Speicher-Sticks. Dass in jedem zweiten Satz das Wort "Stick" auftaucht, mag noch in der Natur der Sache liegen. Aber dass so oft Singular und Plural verwechselt werden, hätte eine Schlussredaktion verhindern müssen. Einige Konstruktionen wären in jedem Schulaufsatz angestrichen worden: "tut dies den Sticks nichts", "Programme, um den Stick zu schützen mit einem Kennwort", "Das Abspielmodul erkennt MP3-Dateien und spielt diese ab", "Die Leistung konnten wir beim Corega-Stick nur mit der Stoppuhr feststellen und ist durchschnittlich", "Die Firma Sharkoon bietet sogar einen Stick mit 1 GByte Kapazität an und Soyo mit 2 GByte.", "Booten, geht es oder nicht?" (eine Überschrift), "haben wir deshalb mit einer Stoppuhr berechnet", "Am Gerät ist eine Klammer, eine Schreibschutztaste sowie eine Lampe, welche...", "Ein Verlängerungskabel mit knapp einem Meter erspart...". Ach ja: Der Preis für den Iomega-Stick wird mal mit 119 Euro angegeben, mal mit 99 Euro. Das Desaster setzt sich im "Crashkurs USB-Sticks" leider fort. Der wird zudem mit einer Fehlinformation angereichert, die den Unterschied zwischen Herstellerangabe ("128 MByte") und tatsächlicher Kapazität genau falschherum erklärt. Denn nicht Windows rechnet falsch, sondern die Hersteller setzen bewusst auf 1000 KB = 1 MB.
Da darf der Kritiker bei "Urlaub für Preisbewusste" richtig aufatmen, denn hier finden sich nur zwei altertümlich anmutende Sätze: "Doch derjenige der weiß, wo er suchen muss, der wird sehr schnell günstige Reiseschnäppchen finden", "Was kaum einer weiß, die Preisagenturen suchen nicht nur ...". Und: am Ende des vorletzten Absatzes fehlt ein Wort.

 
Verwandte Links
· Mehr zu dem Thema Heftkritik
· PCgo


Der meistgelesene Artikel zu dem Thema Heftkritik:
Heftkritik: AVDC 06/05


Druckbare Version  Diesen Artikel an einen Freund senden

"User-Login" | Anmelden/Neuanmeldung | 0 Kommentare
Grenze
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.

RSS-feed of this site