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W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
Contributed by Anonymous on Samstag, 23. Juli 2005 @ 10:12:26 MESZ
Topic: Medien
Die "Computerwoche" tritt voruebergehend aus der IVW aus. Das Ganze ist jetzt nicht mehr geprüft durch die IVW, sondern durch Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, Juli 2005.

w&v meldet dazu unter der Ueberschrift "Auflagenwirrwarr bei der 'Computerwoche' ":
... Als Grund nennt der Münchner IDG Business Verlag bedenkliche Resultate einer internen Überprüfung des Vertriebsgeschäfts. Sie hätten ergeben, dass ein Teil der Abo-Auflage nach den IVW-Kriterien nicht als bezahlte Abos zu werten seien. Daher würde die Zahl im zweiten Quartal dieses Jahres niedriger ausfallen. Da die Analyse allerdings noch andauere, habe man sich beginnend mit dem zweiten Quartal vorsorglich dazu entschlossen, der IVW fern zu bleiben, um einem Ausschluss vorzubeugen. ...
Der umstrittene Auflagenanteil seit aber laut Verlag 'nachweisbar' an 'qualifizierte Empfänger' gegangen. Die Höhe der verbreiteten Auflag bliebe damit unverändert. http://www.wuv.de/news/artikel/2005/07/44131/index.html

 
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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Samstag, 23. Juli 2005 @ 13:25:05 MESZ
Die Wirtschaftsprüfer sollten auch andere IDG-Titel prüfen. Etwa die Abonnentenzahlen der PC-WELT. Ein radikaler Einbruch an verkaufter Auflage, im Einzelhandel 110.000 weniger, aber die Abo-Zahlen bleiben gleich oder steigen sogar!?

VERKAUF NACH IVW-MELDUNGEN (2. Quartal)
2-2002 PC-Welt 512.796
2-2003 PC-Welt 495.777
2-2004 PC-Welt 450.595
2-2005 PC-Welt 440.686

ABONNENTEN
1-2002 PC-Welt 154.428
2-2003 PC-Welt 171.216
2-2004 PC-Welt 175.070
2-2005 PC-Welt 169.257

UND DANN DER KIOSK
2-2002 PC-Welt 345.330
2-2003 PC-Welt 310468
2-2004 PC-Welt 249135
2-2005 PC-Welt 238650




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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Samstag, 23. Juli 2005 @ 15:13:53 MESZ
"Als Grund nennt der Münchner IDG Business Verlag bedenkliche Resultate einer internen Überprüfung des Vertriebsgeschäfts."

Ich versteh die Meldung nicht. Heisst das, IDG ist selber drauf gekommen?

Ein Teil der Abo-Auflage ist nach den IVW-Kriterien nicht als bezahlte Abos zu werten, heisst es.

"Daher würde die Zahl im zweiten Quartal dieses Jahres niedriger ausfallen."

Ja, und? andere Titel melden auch weniger als sonst. Wo ist das Problem? Deshalb muss man doch nicht aus der IVW ausscheiden.

Eine offizielle Presseerklärung scheint es nicht zu geben.


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Samstag, 23. Juli 2005 @ 15:19:30 MESZ
KLEINE ERGÄNZUNG:

Laut Kress.de wäre die Auflage im 2. Quartal auf 28.533 Exemplare gefallen. Im Vorjahresquartal wurden noch 50.136 Exemplare als verkauft gemeldet.

Hat hier schon jemand gepostet:
http://www.editorix.org/article892.html


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 07:00:51 MESZ
Wenn man heute auf die Abo-Zahlen guckt, wird einem alles klar. Sie sind einfach zu schön. Noch nie, seitdem Zahlen bei der IVW abrufbar sind , gab es eine Delle. Das dürfte einzigartig bei der IVW sein.

Quartal Titel Abo gesamt
19981 Computerwoche 37048
19982 Computerwoche 37564
19983 Computerwoche 37912
19984 Computerwoche 38004
19991 Computerwoche 38101
19992 Computerwoche 38304
19993 Computerwoche 38585
19994 Computerwoche 39078
20001 Computerwoche 39617
20002 Computerwoche 40012
20003 Computerwoche 40448
20004 Computerwoche 40814
20011 Computerwoche 41098
20012 Computerwoche 41414
20013 Computerwoche 41820
20014 Computerwoche 42907
20021 Computerwoche 43508
20022 Computerwoche 44071
20023 Computerwoche 45121
20024 Computerwoche 45495
20031 Computerwoche 45722
20032 Computerwoche 46015
20033 Computerwoche 46384
20034 Computerwoche 46789
20041 Computerwoche 47108
20042 Computerwoche 47579
20043 Computerwoche 48012
20044 Computerwoche 48252
20051 Computerwoche 48281



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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 07:55:05 MESZ
Aus der MA, LAC usw. ist die Computerwoche auch draussen. IDG weiss das noch nicht.
Sowohl die MA, AWA, LAC haben als Voraussetzung für eine Ausweisung von Zeitschriften in ihren Ausweisungsbedingungen die IVW-Mitgliedschaft festgeschrieben.



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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 08:13:31 MESZ
Kein Einzelfall. Das gab es alles schon mal Ende 2001 mit der Motorpresse, Stuttgart, („Connect“) die auch wegen Manipulationen aus der IVW „ausgetreten“ war. Der Geschäftsführer musste damals gehen. Den Anzeigenkunden musste Geld gezahlt werden.


http://www.taz.de/pt/2001/10/27/a0151.nf/text

http://www.dotcomtod.org/de/medienboo/artikel/2001/10/26/002144/


auch hier:

http://www.editorix.org/article131.html



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Skandal: Computerwoche tritt aus der IVW aus!
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 10:42:26 MESZ
Die Computerwoche wird die IVW, welche die wichtigste Instanz ist um die gedruckte, verkaufte und verbreitete Auflage zu prüfen verlassen. Somit haben Werbekunden keine verlässlichen Daten mehr bzgl. der Computerwoche-Auflage.

Bisher kam ein solcher Austritt einem Eingeständniss gleich, die Auflagenzahlen unerlaubt manipuliert zu haben. Man erinnere sich an den Motorpresseskandal vor einigen Jahren.

Aus IVW-Kreisen ist zu hören dass es erhebliche Unregelmässigkeiten und Ungereimtheiten bei der CW-Auflage der letzten Jahre gibt, deren Klärung nun durch den Austritt erschwert wird. Denn wer nicht mehr Mitglied ist muss auch nicht kooperieren wenn es um Aufklärungsmassnahmen geht.

Bereits bei der LAC Business 2005, die wichtigste Reichweitenstudie der IT-Fachpresse, gab es Verlautbarungen, IDG hätte mittels Auflagenmanipulation in nicht erlaubtem Umfang versucht die Reichweitenzahlen zu Gunsten der Computerwoche zu beeinflussen.

Werbekunden welche teures Geld bezahlt haben um Reichweite und Auflage der Computerwoche für Ihre Kommunikationspolitik zu nutzen dürften nicht lange mit Regressansprüchen auf sich warten lassen, wenn herauskommt was mit viel Anstrengung versucht wird im Verborgenen zu halten.

Da nun der ganze Sumpf nach und nach an´s Licht zu kommen droht, wurden bereits erste Personalentscheidungen getroffen. Karin Giffhorn die langjährige Herausgeberin wird Ihren Stuhl räumen.

Ich denke, auch wenn die W&V die Cowo mit Samthandschuhen anfasst um nicht gleich eine Abmahnung und Verbannung aus dem IDG-Mediaplan zu riskieren, wir haben es mit einem handfesten Auflagenskandal zu tun.


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 11:15:47 MESZ
Der Trick könnte mit den "Freistücken" zusammen hängen, die ab 3-2002 auf einmal zu 40 Prozent "verschwanden". In 1-2005 wurde man auf einmal vorsichtig und dann war das Kind im Brunnen.

Quartal Titel Freistücke
19993 Computerwoche 22040
19994 Computerwoche 18755
20001 Computerwoche 18908
20002 Computerwoche 14827
20003 Computerwoche 16542
20004 Computerwoche 17270
20011 Computerwoche 18541
20012 Computerwoche 18369
20013 Computerwoche 13914
20014 Computerwoche 13392
20021 Computerwoche 15389
20022 Computerwoche 10699
20023 Computerwoche 6649
20024 Computerwoche 6924
20031 Computerwoche 6466
20032 Computerwoche 5664
20033 Computerwoche 6073
20034 Computerwoche 5202
20041 Computerwoche 4126
20042 Computerwoche 3596
20043 Computerwoche 4998
20044 Computerwoche 3847
20051 Computerwoche 9877


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 11:41:22 MESZ
1. Was passiert denn, wenn nun die größeren Anzeigenkunden wie HP, SAP oder IBM Ihr Geld für geschaltete Anzeigen wieder zurück fordern und im 2.ten Schritt die CW mit einer Anzeigensperre belegen?
2. Da die oben aufgeführten Kunden international mit IDG in Kontakt stehen, könnte dies ja auch ein größeres (Anzeigen)-Problem für IDG werden.
Vielleicht ist dies ja endlich mal ein Grund, das Herr Mc Govern dem lieben Herrn von Heimburg etwas genauer auf die Finger schaut.


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 13:17:49 MESZ
Gibt es eine offizielle Erklärung von IDG zu dem Vorfall? Ich kenne nur die Postings hier, die sich auf KRESS und W&V beziehen.


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 15:19:40 MESZ
So kompliziert sind die Regeln eigenlich gar nicht:

15. Verkaufte Auflage

Die verkaufte Auflage ist die Summe der für den Einzelverkauf gelieferten Exemplare
zuzüglich der abonnierten Exemplare, der Bordexemplare, der Lesezirkelstücke
sowie der als Sonstiger Verkauf ausgewiesenen Exemplare abzüglich der im
Berichtszeitraum eingegangenen Remittenden. Diese Zahl wird von der IVW errechnet
und in der Auflagenliste unter der Rubrik “Verkauf” angegeben.

16. Abonnierte Exemplare
Zu den abonnierten Exemplaren zählen nur solche, die der Verlag oder ein Wiederverkäufer
(WBZ, Buchhändler) zum regulären Abonnementpreis verkauft und an
feste Einzelbezieher liefert.

Den abonnierten Exemplaren werden auch zugerechnet:
– Personalstücke (Ziffer 17);
– Mitgliederstücke (Ziffer 18);
– Mehrfachlieferungen von Zeitschriften gegen Berechnung, sofern ein Mengennachlass
von nicht mehr als 25 % auf den regulären Abonnementpreis gewährt wird. Diese Exemplare sind zusätzlich gesondert zu melden und auszuweisen.

Nicht unter abonnierte Exemplare fallen die unbezahlten Vorauslieferungen an neu
geworbene Bezieher; sie sind als Freistücke zu melden.

Entgeltlich angebotene Probe-Abonnements werden den abonnierten Exemplaren
zugerechnet, sofern sie mit einer Negativoption versehen sind.

17. Personalstücke
Der Zahl der abonnierten Exemplare können Personalstücke (an Betriebsangehörige,
Träger, Vertriebsagenturen und ständige Mitarbeiter gelieferte Freiexemplare)
mit je einem Exemplar hinzugezählt werden.

http://www.ivw.de/richtl/index.html



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"Vorübergehend" ausgetreten?
von Anonymous am Montag, 25. Juli 2005 @ 16:33:45 MESZ
W&V plappert einfach die IDG-Verlautbarung nach. Kress hat die Sache besser auf den Punkt gebracht. W&V schreibt, die Computerwoche sei „vorübergehend“ aus der IVW ausgetreten. Kress schreibt richtig: „IDG hat die Computerwoche aus der IVW genommen.“ Einen „vorübergehenden“ Austritt kennt die IVW-Satzung nicht, entweder man ist drin oder nicht drin.

IDG hatte fürs Quartal 2/05 halbsoviel Abonnenten melden wollen wie im Vorjahr. und glaubte, so davon zu kommen. Die Zahlen kamen der IVW spanisch vor und die IVW meldete eine Kontrolle an. IDG trat schnell aus der IVW aus, weil man sonst ausgeschlossen worden wäre. So war´s.

Die IVW hat offiziell den Sachverhalt so dargestellt:

IVW-Auflagenkontrolle: Veränderungen.

Löschungen: Computerwoche

Nach Aufnahme der Beratungen über die Durchführung einer abermaligen Prüfung nach § 7 Abs. 2 der IVW-Satzung wurde
die Zeitschrift "Computerwoche" von der IDG Business Verlag GmbH mit sofortiger Wirkung von der Auflagenkontrolle abgemeldet.
Die Beratungen durch die IVW wurden aufgenommen, nachdem der
Verlag die IVW darüber in Kenntnis gesetzt hatte, dass er beabsichtige, bei der Auflagenmeldung für das 2. Quartal 2005 einen deutlich geringeren Abonnementanteil zu melden.






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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Dienstag, 26. Juli 2005 @ 08:05:31 MESZ
Da werden die Redakteure viel zu tun haben., diie Zeitung voll zu schreiben. Denn es werden bis auf weiteres kaum Anzeigen in der Computerwoche sein. Fast alle Agenturen dürfen nur in IVW-geprüften Medien Werbung schalten.


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Dienstag, 26. Juli 2005 @ 08:22:42 MESZ
Rückblende 2001:

Seit zwei Wochen gibt es Erhärtungen für das Gerücht, dass deutsche Verlage ihre Auflagenzahlen nach oben manipulieren. Die Mär sagt, dass sie angeben, mehr Käufer zu haben, als es tatsächlich sind, um höhere Preise für Werbeanzeigen verlangen zu können. Dingfest gemacht wurden die Vereinigten Motor-Verlage in Stuttgart.

Michael Schallmeyer, Geschäftsführer der IVW: »Wenn mit zielgerichteter Energie Auflagen manipuliert werden, kriegen wir das erst einmal nicht heraus.« Die IVW kann die Einsicht in Verlagsinterna nicht erzwingen. Obwohl bisher »nur« Konsumzeitschriften beim Schummeln erwischt worden sind, hat sich in Zeiten der Rezession der Druck der Anzeigenkunden auf die Verlage bereits verstärkt.

http://www.zeit.de/archiv/2001/45/200145_medien_offline.xml


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Dienstag, 26. Juli 2005 @ 08:52:19 MESZ
Die neuen offiziellen Zahlen sehen so aus:

COMPUTERWOCHE-AUFLAGENANALYSE
Exemplare pro Ausgabe im Durchschnitt (2. Quartal 2005)*
Druckauflage 59.066
Tatsächlich verbreitete Auflage 56.905

Verkaufte Auflage 28.533

Abonnierte Exemplare 23.864

Freistücke 28.372

Rest-, Archiv-, Belegexemplare 1.436

*Geprüft durch Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, Juli 2005


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Dienstag, 26. Juli 2005 @ 10:32:24 MESZ
Die CoWo bescheisst schon seit Jahren!! Dass ist ein alter Hut. Was interessant ist, ist die Tatsache, dass man nicht schon vorher etwas unternommen hat.
Sie hat auch jedesmal vor der LAC Feldarbeit die Auflage nach oben gepusht (obwohl nicht erlaubt) damit sie bei den Reichweiten besser da steht. Die ganzen Verlage wussten das und keiner hat sich richtig drum gekümmert........
Was machen jetzt die ganzen Anzeigenkunden? in die WiWo gehen?


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Dienstag, 26. Juli 2005 @ 11:56:50 MESZ
Vielleicht sollte sich Herr von Heimburg einmal sein geschriebenes Buch "Das Erfolgsgeheimnis der Gewinner!" zu Gemüte führen.

Die Beschreibung des Titels lautet wie folgt:

"Fokussierung bedeutet die konsequente strategische Ausrichtung eines Unternehmens auf seine Stärken sowie deren gezielte Weiterentwicklung - der Produkte, der Methoden, der Qualität, des Service, der Schnelligkeit...

Vorteil: die Konzentration auf die Kernkompetenzen spart Zeit und Ressourcen, sichert Arbeitsplätze und bringt begeisterte Kunden!

Dieses Buch legt die Hintergründe des Siegens und Verlierens offen... von der Financial Times und der amerikanischen Unternehmensberatung Booz Allen & Hamilton in die Finalistenrunde für den "Global Business Book Awards" gewählt. "


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Mittwoch, 27. Juli 2005 @ 10:19:44 MESZ
Solche falschen IVW-Angaben hat keine Vertriebsleiterin ausgeheckt, auch die Geschäftsführerin nicht allein, die jetzt ebenfalls gehen musste. IVW-Meldungen sind bei IDG eine Angelegenheit, die auf oberster Ebene diskutiert und festgelegt werden. Die Konzernleitung ist immer involviert. Das wissen alle im Verlag!

(Deswegen sollte sich die IVW auch die Zahlen anderer IDG.Publikationen genauer anschauen.)


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Mittwoch, 27. Juli 2005 @ 16:36:55 MESZ
So verwerflich das Ganze ist - haben in der Beziehung nicht die meisten Verlage Dreck am Stecken und sich bloss bislang nicht erwischen lassen? Vielleicht sollte das eine oder andere Haus auch mal einen Wirtschaftprüfer zuziehen...


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Ins Gefängnis?
von Anonymous am Donnerstag, 28. Juli 2005 @ 07:29:51 MESZ
In den USA kommt man für Auflagenmanipulationen hinter Gittern:

Circulation Fraud at Tribune Papers Triggers Arrests

June 15, 2005 • An ongoing newspaper industry scandal in which some well-known dailies falsified circulation figures broadened on Wednesday with the unveiling of criminal charges against three former employees of the Tribune Company.

The federal government arrested three former mid-level circulation executives for Newsday, a daily newspaper based in Long Island, N.Y., and the Spanish-language daily Hoy for conspiring to commit fraud, and other crimes.


http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=4704566




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JETZT GEHT DER AUFLAGENSCHWINDEL AUCH IN DEN USA HERUM
von Anonymous am Donnerstag, 28. Juli 2005 @ 07:51:10 MESZ
Der Beitrag enthält Informationen, die bisher unbekannt waren.


Auszug:
Dienstag, Juli 26, 2005
Is IDG Germany's Creditability On Stake?

German subsidiary of IDG's, worldwide leader in IT publishing, has suspended their membership for Computer Woche (Computer Week) in the national audit control body IVW (similar to BPA in US).

As Jaeckel-Report (a qualified German b2b newsletter) writes, the IDG Business Verlag canceled "temporarily" the membership for IVW circulation control with a letter from July 8, 2005.


http://hemartin.blogspot.com/2005/07/is-idg-germanys-creditability-on-stake.html


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Donnerstag, 28. Juli 2005 @ 11:20:27 MESZ
Das sind die brandaktuellen Pressemitteilungen von IDG-Deutschland. Das hat man der Medien-Branche mitzuteilen:

28.07.05 (IDG) IDG Entertainment Verlag GmbH und Leipziger Messe beschließen Zusammenarbeit

27.07.05 (PC-Welt) Tintenstrahldrucker – Die innere Uhr tickt unausweichlich

27.07.05 (PC-Welt) Crossmediale Weihnachtspromotion 2005: Attraktive Produktpräsentation für Anzeigenkunden hilft Kindern in Not


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Donnerstag, 28. Juli 2005 @ 11:20:28 MESZ
Das sind die brandaktuellen Pressemitteilungen von IDG-Deutschland. Das hat man der Medien-Branche mitzuteilen:

28.07.05 (IDG) IDG Entertainment Verlag GmbH und Leipziger Messe beschließen Zusammenarbeit

27.07.05 (PC-Welt) Tintenstrahldrucker – Die innere Uhr tickt unausweichlich

27.07.05 (PC-Welt) Crossmediale Weihnachtspromotion 2005: Attraktive Produktpräsentation für Anzeigenkunden hilft Kindern in Not


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Auch die Absatzwirtschaft greift den Skandal auf: COMPUTERWOCHE verlässt die IVW
von Anonymous am Donnerstag, 28. Juli 2005 @ 13:12:59 MESZ
Skandal: COMPUTERWOCHE verlässt die IVW

Die Computerwoche wird die IVW, welche die wichtigste Instanz ist um die gedruckte, verkaufte und verbreitete Auflage zu prüfen, verlassen. Somit haben Werbekunden keine verlässlichen Daten mehr bzgl. der Computerwoche-Auflage. Bisher kam ein solcher Austritt einem Eingeständniss gleich, die Auflagenzahlen unerlaubt manipuliert zu haben. Man erinnere sich an den Motorpresseskandal vor einigen Jahren. Aus IVW-Kreisen ist zu hören dass es erhebliche Unregelmässigkeiten und Ungereimtheiten bei der CW-Auflage der letzten Jahre gibt, deren Klärung durch die IVW nun durch den Austritt der Computerwoche unmöglich wird. Denn wer nicht mehr Mitglied ist muss auch nicht kooperieren wenn es um Aufklärungsmassnahmen geht. Unternehmensberater sollen nun für viel Geld ganz objektiv herausfinden dass es mit der Auflage alles seine Richtigkeit hat. Bereits bei der LAC Business 2005, der wichtigsten Reichweitenstudie der IT-Fachpresse, gab es angeblich eine Abmahnung von der LAC. IDG soll auch hier mittels Auflagenmanipulation in nicht erlaubtem Umfang versucht haben die Reichweitenzahlen zu Gunsten der Computerwoche zu beeinflussen. Werbekunden welche teures Geld bezahlt haben um Reichweite und Auflage der Computerwoche für Ihre Kommunikationspolitik zu nutzen dürften nicht lange mit Regressansprüchen auf sich warten lassen, wenn herauskommt was mit viel Anstrengung versucht wird im Verborgenen zu halten. Da nun der ganze Sumpf nach und nach an´s Licht zu kommen droht, wurden bereits erste Personalentscheidungen in der Verlagsleitungsebene getroffen. Ich denke wir haben es hier mit einem handfesten Auflagenskandal zu tun."

UTL: http://www.absatzwirtschaft.de/psasw/fn/asw/SH/0/sfn/buildpage/page1/PAGE_1003388/page2/PAGE_1003021/aktelem/PAGE_1003021/cn/fo_thread_lst/mid/1/sid/9/tid/221/id/0/cc/


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Freitag, 29. Juli 2005 @ 11:15:46 MESZ
Mir fällt bei den IDG-Ereignissen folgende Wirtschaftsmeldung auf:

Mercedes-Desaster soll Schrempp den Job gekostet haben

Gehalt nur noch bis Jahresende, Verzicht auf die Abfindung, keine Dankesworte des Aufsichtsrats

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,367300,00.html


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Samstag, 30. Juli 2005 @ 13:01:52 MESZ
Es ist erschreckend und deprimierend diese zahlreichen, meist unqualifizierten Kommentare, zu diesem, sicherlich sehr delikatem, Thema zu lesen. Je tiefer ich in den Strukturbaum der Kommentare gelange, lese ich nur von Spekulationen, persönlichen Beleidigungen und dem Wunsch, dass es nun auch bald die Anzeigenkunden und die Gesellschafter des betroffenen Unternehmens erfahren. Aber was ist "es"?

Sind Sie nun Journalistinnen und Journalisten? Dann haben Sie einen Auftrag! Machen Sie Ihren Job in der Recherche und nicht hier im Blog! Kommentare können lustig oder aber aufklärend sein, das was Sie hier machen, ist keines von beidem!


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Wo ist der Skandal ???
von Anonymous am Dienstag, 02. August 2005 @ 10:58:04 MESZ
Macht den Skandal bekannt, ruft alle Eure Kontakte an, nutzt alle Foren und Eure eigenen Medien. Sorgt dafür das der Schaden für die CoWo so gross wird das kein Verlag jemals wieder versuchen wird die IVW und damit die Kunden zu betrügen. Wenn Ihr dass schafft kommt Ihr hoffentlich nie in die höchst unangenehme Situation in welcher wir (die CoWo-Mitarbeiter) uns nun befinden. Ihr solltet Euch dass ersparen.

Und ich bin sicher wenn die CoWo aus diesem Slamassel hier ungeschoren raus kommt wird die ganze Branche inkl. der IVW unglaubwürdig.

Was den ein oder anderen Verlagsleiter sicher auf die Idee bringen könnte in YvH´s Fussstapfen zu treten und Phantasiezahlen zu präsentieren.

Wehret den Anfängen und nutzt Eure Macht oder wir werden irgendwann alle dafür bezahlen müssen und untergehen.

Horizont, Absatzwirtschaft und W&V schweigen die Sache tot aus lauter Angst vor dem IDG-Mediaplan. Wenn also wir nichts tun, tut Niemand etwas. die von IDG-abhängige Presse wird sicher nicht vorreiter sein.

Siehe auch www.absatzwirtschaft.de





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Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft oder ein Witz ?
von Anonymous am Dienstag, 02. August 2005 @ 11:19:23 MESZ
www.textintern.de vom 02.08.2005


IDG Business Verlag erstattet Strafanzeige

Die IDG Business Verlag GmbH hat im Zusammenhang mit der Überprüfung der Auflagensituation bei der Computerwoche in der Zwischenzeit auch Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München I erstattet. "Damit vollzieht die IDG Business Verlag GmbH einen weiteren Schritt mit dem Ziel der vollständigen Aufklärung des Sachverhalts", so Geschäftsführer York von Heimburg. Die Auflage des Titels wird nach dem freiwilligen IVW-Austritt von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte testiert (verk. Auflage II. Quartal 2005: 28.533 Exemplare).


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Dienstag, 02. August 2005 @ 11:36:19 MESZ
aus dem Jaeckel-Report-Flash 29.07.05:

"... Der IDG Business Verlag hat im Handelsregister die Prokura von Karin Giffhorn löschen lassen.

Beim Amtsgericht München wurde diese Änderung laut "Bundesanzeiger" vom 26. Juli am 19. Juli 2005 eingetragen.

Auf Nachfrage wollte sich IDG mit Hinweis auf "laufende Gespräche" nicht zu den Gründen für diese Entscheidung äußern...."


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Re: W&V meldet: Auflagenwirwarr bei der 'Computerwoche'
von Anonymous am Dienstag, 20. September 2005 @ 16:59:17 MESZ
hmmm.. hab ich deshalb so mühelos ein freiabo bekommen??


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