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IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
Contributed by Anonymous on Mittwoch, 24. August 2005 @ 16:52:09 MESZ
Topic: Gerüchte
Die Staatsanwaltschaft München hat den Antrag von IDG abgelehnt, gegen die ehemalige Vertriebsleiterin der Computerwoche ein Strafverfahren einzuleiten.

Im Juli hat die IDG Business Verlag GmbH eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München I gegen die bereits ausgeschiedene Vertriebsleiterin der Computerwoche erstattet. (Den Namen habe ich weg gelassen. Die Frau hat schon genug zu leiden gehabt.) Es ging u.a. um Betrug. Nun hat die Staatsantwaltschaft erklärt, dass sie kein Verfahren einleiten wird. Der Grund: IDG war nicht in der Lage, den Vorwurf mit Zahlen zu unterfüttern. Konkret: IDG hätte den finanziellen Schaden beziffern müssen, den die Vertriebsleiterin durch die falschen IVW-Angaben angerichtet hat.
IDG hat sich bisher zu dem Sachverhalt nicht geäußert. Auf der Website ist weiterhin die Pressemeldung vom 1. August 2005, die über die Strafanzeige berichtet, zu lesen.

Anmerkung des Sysops: solange (mir) keine Bestätigung vorliegt, habe ich den Beitrag unter "Gerüchte" eingeordnet.

 
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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Mittwoch, 24. August 2005 @ 17:09:53 MESZ
Offiziell ist bei IDG nichts bekannt. (Jedenfalls nicht einem normalen Mitarbeiter.) Die Angaben des Flurfunks entsprechen in etwa dieser Meldung.


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Computerwoche verliert 95% der Anzeigenkunden
von Anonymous am Mittwoch, 24. August 2005 @ 17:38:51 MESZ
Die Anzeigenkunden haben angeblich noch keine Regressforderungen gestellt, heisst in der W&V, ich versichere Ihnen wir arbeiten dran. Wenn man sich jedoch die letzten 3 Ausgaben ansieht erkennt mann dass der Markt ziemlich sauer über den Auflagenbetrug ist, in der aktuellen Ausgabe war nur noch eine einzige Anzeige, früher waren es mal fünfzig. Das die IDG-Geschäftsführung versucht die ganze Affaire einer mittleren Angestellten in die Schuhe zu schieben wird von der Staatsanwaltschaft genauso belächelt wie von Agenturen und Marketern. Die Strafanzeige gegen die Vertriebsleiterin wurde abgewiesen. Eine offizielle Entschuldigung für den Betrug an den Kunden, die freiwillige Rückerstattung der Hälfte der Anzeigenerlöse der letzten 10 Jahre an die Kunden und eine schonunglose Aufklärung der realen Auflagenzahlen der letzten Dekade durch die IVW (was soll der Deloitte-Quatsch für das aktuelle Quartal). Dass wäre ein positives Zeichen um dem Markt entgegen zu kommen. Alle bisherigen Massnahmen waren nur Nebelkerzen um die Kunden erneut für dumm zu verkaufen.


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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Donnerstag, 25. August 2005 @ 10:06:32 MESZ
Die Staatsanwalt hat das telefonsich bestätigt.


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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Freitag, 26. August 2005 @ 11:23:01 MESZ
In diesem Thread argumentieren Leute, dass die CoWo die versprochene Werbeleistung gebracht hat. Deswegen sei unterm Strich alles mit rechten Dingen zugegangen. Ich frage mich, ob hier Nicht-IDG-Trolls so argumentieren, um die Diskussion geschäftsschädigend für die CoWo anzuheizen.

Allein die Tatsache, dass IDG wegen Betrugs eine Strafanzeige gestellt hat, zeigt doch, dass die IVW-Manipulation aus Sicht von IDG strafrechtlich relevant isr. Eigentlich sollten die Anzeigenkunden umgekehrt IDG wegen Betrugs anzeigen.


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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Freitag, 26. August 2005 @ 11:33:31 MESZ
Das Verwirrspiel mit der Auflagenzahl – Anscheinend ist das ganze Thema doch komplexer als man angenommen hat, denn wenn das Ermittlungsverfahren „aus Mangel an Zahlen“ eingestellt wird, muss im Hause IDG noch einiges an Hausaufgaben gemacht werden um Licht ins Dunkle zu bringen. Ich verstehe diese Entscheidung, denn es ist wirklich nicht möglich den finanziellen Schaden als auch den Image Schaden für das Unternehmen in irgend einer Art und Weise in Euro zu beziffern.


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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Samstag, 27. August 2005 @ 11:39:38 MESZ
Ich erhielt heute die CoWo 34 vom 26.8. 44 Seiten Umfang. Es sind 4 Anzeigen drin. Die dritte Umschlagseite muss die Redaktion füllen.


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Betrügerasse ohne Reue !
von Anonymous am Montag, 29. August 2005 @ 12:02:40 MESZ
Das man die Kunden über Jahre hinweg erfolgreich betrügt ist eine Sache und natürlich gehört da auch eine Menge Aufwand und Mut dazu. Aber dass Redakteure wie Verkäufer diesen Betrug billigen und hier der Welt erklären wollen ein 200g Steak ist das gleiche wie ein 300g Steak weil dafür waren ja mehr Kartoffeln dabei finde ich schon sehr bedenklich? Wenn der Kunde es also nichts merkt ist also alles in Ordnung. Und habe ich hier tatsächlich gelesen das die Kunden selbst schuld sind wenn sie das nicht merken und daraus ist auch noch zu schlussfolgern das kein Schaden entstanden ist.

Ich will ja niemandem zu nahe treten aber ich habe das Gefühl das die Einstellung bei IDG eine gesunde Portion kriminelle Energie voraussetzt.





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Macht lieber mal erst eure eigenen Hausgaben
von Anonymous am Mittwoch, 31. August 2005 @ 02:53:03 MESZ
Macht lieber mal erst eure eigenen Hausgaben und prüft erst einmal eure eigenen Zahlen.

Es ist wohlgemerkt nicht nur die IDG, gelle.


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Die Fraktion der Anti-IDG
von Anonymous am Mittwoch, 31. August 2005 @ 04:27:50 MESZ
>> ein 200g Steak ist das gleiche wie ein 300g Steak weil dafür waren ja mehr Kartoffeln dabei finde ich schon sehr bedenklich? Wenn der Kunde es also nichts merkt ist also alles in Ordnung.<<

Hä? Die Fraktion der Anti-IDG ißt ihr 300g-Steak roh? Die Fraktion der Anti-IDG sollte sich jetzt sofort ein 300g-Steak kaufen. Nach dem Anbraten hat es nämlich wirklich nur noch etwa 200g. Und genau daraus bastelt sich die Fraktion der Anti-IDG das Gerücht, der Kunde sei um 100g betrogen. Klingt fies.

Der Vergleich mit dem Steak beweist, was für arme Würste die Fraktion der Anti-IDG sein muss, die sich nicht einmal ein Steak leisten kann. Ansonsten würde sie wissen, was beim Braten abgeht.

Aber das ist der Fraktion von der Anti-IDG egal. Hauptsache, mit solchen Gerüchten die Arbeitsplätze von Kollegen gefährden.


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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Donnerstag, 01. September 2005 @ 16:32:30 MESZ
Schuld an den ganzen Durcheinander ist die IDG Spitze, YvH und Konsorten, die auch die Mitarbeiter im Unklaren lassen und die nun zum Teil verzweifelt herumargumentieren.


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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Montag, 12. September 2005 @ 08:43:58 MESZ
Ich finde die Pressemeldung von IDG zum Strafverfahren nicht mehr auf der IDG-Presse-Seite. Haben die das runtergenommen?


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Re: IVW-Skandal der Computerwoche: Kein Ermittlungsverfahren eingeleitet
von Anonymous am Freitag, 16. September 2005 @ 18:21:38 MESZ
IDG, von Heimburg usw. hoffen den Skandal durch Wegducken aussitzen können. Sind halt prima Topmanager.


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