Deutschland sichert Adressenkontigent für Internetstandard IPv6
Der alte Standard IPv4 gilt seit 1981. Das Kürzel IP steht für "Internet-Protokoll" und bezeichnet das Verfahren, mit dem sich Computer und Geräte im weltweiten Netz verknüpfen.
Für die Bundesregierung bezeichnete der IT-Direktor des Bundesinnenministeriums, Martin Schallbruch, den neuen Internetstandard IPv6 als "schiere Notwendigkeit". Darauf werde der Bund künftig bei der Beschaffung setzen. Erstmals werde das im Herbst zum Tragen kommen, wenn im Rahmen der Initiative "Deutschland Online Infrastruktur" (DOI) gemeinsame Netzinfrakstrukturprojekte für Bund, Länder und Gemeinden ausgeschrieben würden. Dies sei als ein Signal der Regierung zu verstehen. Auch EU-Kommissarin Reding hatte die deutsche Bundesregierung ausdrücklich für ihr Engagement gelobt. "Sie wird IPv6 auf den Weg bringen und ich freue mich auf die Zusammenarbeit", sagte Reding.
Schallbruch riet der deutschen Wirtschaft, auf das neue Internet zu setzen: "Jedes Unternehmen ist gut beraten, sich die entsprechenden Vorteile zu sichern", sagte er bei dem Gipfeltreffen im Hasso-Plattner-Institut. Die öffentliche Verwaltung in Deutschland investiert nach Schallbruchs Worten jährlich 2,4 Milliarden Euro in die Netzinfrastruktur.
Weitere Nachrichten vom 09.05.2008
- LichtBlick senkt Strompreis und gibt Preisgarantie bis Ende 2009
- Conergy mit tiefroten Zahlen - Konzernumbau belastet
- Repower erhält Großauftrag von Enel
- Bundesverfassungsgericht bestätigt Handyverbot am Steuer
- Freenet mit Gewinneinbruch - Zahl der DSL-Kunden sinkt
- Handelsblatt: RWE bietet nicht für British Energy
- Zeitung: EDF plant weitere AKW in Großbritannien
- Zeitung: Neuer Microsoft-Anlauf bei Yahoo! immer unwahrscheinlicher
- Bundestag will Ökostrom beziehen
- US-Ölpreis mit neuem Rekord - Marke von 125 US-Dollar im Blick
- Bio-Treibstoffe überholen in Brasilien Energie aus Wasserkraft

