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Anonyme P2P-Software Freenet 0.7 soll Nutzer besser schützenDarknet-Fähigkeiten sollen Softwarenutzung verbergen
Freenet macht es besonders schwer herauszufinden, wer welche Daten hoch- oder runterlädt, um seine Nutzer zu schützen. Dazu werden die Daten verschlüsselt und die jeweiligen Datenpakete über mehrere Knoten geleitet, so dass Absender und Empfänger der Daten möglichst schwer erkennbar sind.
Das 1999 gegründete Projekt verfolgt primär politische Ziele, auch wenn die Software auch zur unerlaubten Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material genutzt werden kann. Im Unterschied zu vielen anderen P2P-Systemen kümmert sich Freenet um die Speicherung der Daten, so dass diese auch dann noch zur Verfügung stehen, wenn sich der jeweilige Verbreiter längst aus dem System abgemeldet hat. Seit 2005 haben die Entwickler an der Version 0.7 von Freenet gearbeitet. Die neue Version soll nun die Nutzung von Freenet überhaupt verbergen, und nicht mehr nur, was damit ihm einzelnen gemacht wird. Dazu wurde Freenet um eine sogenannte Darknet-Funktion erweitert: Nutzer können festlegen, mit welchen Gegenstellen ihr Freenet-Client kommuniziert, so dass nur Verbindungen zu vertrauenswürdigen Quellen aufgebaut werden. Diese Vorgehensweise soll es Dritten erschweren festzustellen, wer Freenet nutzt. Darüber hinaus bringt Freenet 0.7.0 Verbesserungen hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Benutzbarkeit. Finanziert wurde die Entwicklung unter anderem von Googles Open Source Team, das dem Projekt im April eine Spende in Höhe von 18.000 US-Dollar zukommen ließ. Freenet 0.7.0 steht unter der GPL und kann für Windows, Linux und OSX unter freenetproject.org heruntergeladen werden. (ji)
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