Phonoverband mag PCgo und PC-Magazin nicht
Datum: Montag, 19. Februar 2007 @ 19:00:31 MEZ
Thema: Medien


Der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft schimpft heute per Pressemitteilung auf die Weka-Zeitschriften PCgo und PC-Magazin: Obwohl der Presserat den beiden bereits im Dezember eine öffentliche Rüge erteilt habe, sei man der Abdruckverpflichtung bisher nicht nachgekommen. Im Gegenteil: "'Statt die Rüge abzudrucken, titelt die Zeitschrift PCgo in der aktuellen Ausgabe erneut: 'Original-Filme perfekt geknackt'", zitiert die Pressemitteilung einen Rechtsanwalt Barend Bakker "von Waldorf Rechtsanwälte, die das Verfahren geführt hatten".

Es klingt ein bisschen nach "Teile und herrsche", wenn die anderen PC-Zeitschriften anschließend gelobt werden: "Wenige schwarze Schafe, die mit reißerischen Titeln Auflage machen, schaden so einer ganzen Zeitschriftengattung, die überwiegend seriös berichtet. Auch zwei Ausgaben später die Rügen des Presserates nicht abzudrucken, hat mit fairer Berichterstattung wenig zu tun", sagt Peter Zombik, Geschäftsführer der deutschen Phonoverbände - und zwar hier. An dieser Stelle sollte Weka vielleicht auch mal "Danke" sagen: Die inkriminierten Hefte sind im Weka-Shop nämlich immer noch zum Nachbestellen verfügbar. Wie funktioniert das doch gleich mit dem Downloaden?





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