
Heftkritik: CHIP 07/02
Datum: Mittwoch, 05. Juni 2002 @ 17:34:18 MESZ Thema: Heftkritik
Office-Tipps hat sich die Siebener-Ausgabe der CHIP (übrigens "wegen der großen Nachfrage" auch wieder in Compact-Version für 1,50 Euro zu haben) auf den Titel geschrieben. Und zwar die "50 schnellsten" davon.
Die zehn Seiten sind denn auch schnell gelesen; das Niveau der Tipps variiert zwischen "trivial" und "ansprichsvoll". "Geniale" Tricks, wie auf dem Titel versprochen, sind allerdings nicht darunter.
Das zweite Titelthema will, verspricht Seite 1, den "großen Etikettenschwindel bei DVD-Laufwerken" aufdecken. Gemeint ist die Differenz zwischen vorgeblicher und tatsächlicher Lesegeschwindigkeit. Die Hersteller haben da insofern Glück, als es die Kunden schon von CD-Laufwerken gewohnt sind, dass "48fach" sehr relativ ist.
Immer wieder gern gelesen: "Geld sparen und online einkaufen". Ein durchschnittlicher Artikel - mit einem sehr schönen Kasten. Nur seine Überschrift "die lukrativsten Rabattdienste" ist eher satirisch zu verstehen - bringt er doch Prämienbeispiele wie: "Lexmark Z42: 62 Jahre über AOL surfen", "Siemens S45: 1040 Flaschen Sauvignon Blanc kaufen" oder "Kenwood DVD-Player: für 43500 Euro telefonieren". Wer für solch tolle Preise, wie der Artikel ebenfalls beschreibt, seine persönlichen Daten verkauft, ist wirklich selbst schuld.
Der Aktuellteil ist auf den ersten Blick etwas mager geraten - was vor allem daran liegt, dass Hard- und Software-Rubrik ihren eigenen "News"-Teil besitzen. Nicht ganz nachzuvollziehen ist da die Aufteilung: Während Nvidias GeForce 4 Ti-4200 im Aktuellteil landet, wird z.B. Matrox' Parhelia-512 im Hardwareteil behandelt.
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