Heftkritik: Computerbild 18/02
Datum: Dienstag, 27. August 2002 @ 18:13:21 MESZ
Thema: Heftkritik


Ein schönes Titelthema hat sich Computerbild für die aktuelle Ausgabe ausgesucht: "Wenn der Computer nervt". Dabei nimmt die Redaktion hakende Mauszeiger, poppende Werbefenster und unnötige Meldungen aufs Korn

und zeigt dabei, dass verständlich erklärte Tipps zu ihren Stärken gehören. Schade nur, dass der zur Verfügung stehende Platz unnötigerweise dadurch geschmälert wurde, dass der Leser gleich zwei Popup-Killer ausführlichst vorgestellt bekommt.
Tatsächlich recht aktuell ist diesmal der "Brandaktuell"-Teil. Das 750-MB-ZIP-Laufwerk etwa wurde erst kurz vor Red.-Schluss der Ausgabe vorgestellt. Nicht so spannend: Der "Preisnachlass bei Computer-Taschen". Ein hübsches Wort findet sich unter "Out": das "Farbanzeigefenster" (ein Fenster, das Farben anzeigt?).
Relativ sanft fällt die Kritik der Redaktion am neuen Lidl-Notebook aus: Das, stellten die Tester fest, trägt das CE-Zeichen zu Unrecht, dürfte also in Deutschland gar nicht verkauft werden.
Mit einem Vorurteil räumt der Tintenpatronen-Test auf: Dass Original-Patronen immer vorzuziehen seien. Ganz im Gegenteil - die Tanks der Druckerhersteller belegten in der Regel hintere Plätze. Nicht ganz unschuldig daran ist allerdings, dass Computerbild entgegen sonstiger Gewohnheiten diesmal den Preis ins Qualitätsurteil einfließen ließ, nämlich als Testpunkt "Ersparnis gegenüber Originalpatrone". Bug in der BU auf Seite 22: Tintenproben lassen sich nicht "auf ein Fünfzigstel des ursprünglichen Volumens verdünnen". In der Tabelle sind einige Preise unlesbar schmal abgedruckt.
Etwas geriet in dieser Ausgabe die Auswahl der getesteten Internet-Seiten. Da geht es etwa um eine gewisse Merit Neith (eine alte Ägypterin) oder die "Leni-Riefenstahl-Rezeption". Passend: die Überschrift "Fürst der Fensternis" zu einem Artikel zur MFC-Programmierung...





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