Elektronikjournal: Wiener Schmäh machts wieder schee!
Datum: Dienstag, 10. Juni 2003 @ 21:40:00 MESZ
Thema: Gerüchte


Das Elektronikjournal: rein äußerlich fast zu schick für ein Entwicklerblatt und deshalb manchmal nicht so recht ernst genommen, doch mit einem guten Team recht erfolgreich, bis die Krise kam...

Die kam allerdings schon vor dem 11. September 2001, weil das Blatt als Faustpfand in letztlich doch gescheiterten Verhandlungen um den Kauf der WEKA-Fachzeitschriften durch den Süddeutschen Verlag herhalten mußte. Die Folge: Großes Redakteure-Feuern. Detailliert und ziemlich lästerlich, wenn auch nicht ganz korrekt wurde das damals auf Dotcomtod durchgehechelt. Der Plan: Die Zeitschrift wäre an Hüthig Heidelberg gegangen und in Landsberg bei München wären nur noch zwei Rumpfredakteure verblieben - was die Elektronikpraxis kann, die ja immer noch weit weg vom Schuß in Würzburg sitzt, sollte ja auch hier klappen, es gibt ja schließlich genug Pressemeldungen jeden Tag, wozu da noch auf PKs gehen?

Doch es hatte in letzter Sekunde einen hartnäckigen Verehrer gegeben: Den Österreichischen Wirtschaftsverlag. Der rettete Aschenputtel vor der bösen Schwiegermutter und wird es nun mit der Elektronikschau verheiraten. Neben einem Redakteur in Österreich und einem noch zu suchenden Schweizer Redakteur kann nun auch die verbliebene Mannschaft in Landsberg wieder aufatmen: Zwei der bereits abgesägten Kollegen bekommen vermutlich eine zweite Chance, während um sie herum nun endgültig alles in Trümmer fällt, wie Dotcomtod erneut zu berichten weiß.





Dieser Artikel kommt von Editorix.org: Das IT-Journalismus-Blog
http://www.editorix.org

Die URL für diesen Artikel ist:
http://www.editorix.org/article536.html